Mittwoch, 14. März 2012
Auckland (14.03.2012 - 15.03.2012)
Tag 79 - 14.03.2012
Auckland.

Heute haben wir mal ordentlich ausgeschlafen; naja, durch die drei Stunden Zeitverschiebung relativiert sich das und ich persönlich war auch schon um 08:00 Ortszeit wach, aber im Kern hatten wir dann Frühstück - oder besser Brunch - um 11:30.

Um 13:30 geht es dann auch mal los mit dem angesetzten Stadtspaziergang; am Albert Park herunter vom Hotel geht es zur Victoria Street und von da weiter zur Haupteinkaufsstraße Queen Street.







Erstmal dann hoch auf den Skytower und danach über Rathaus und Vicoria Park zum Victoria Harbour. Dort wiederum stellen wir fest, dass das Volvo Ocean Race zu Besuch ist. Zwar gibt es keine Rennen (Ankunft war am 08.03, Abreise am 18.03), aber der gesamte Rennzirkus macht im Hafen halt. Wir besuchen das neuseeländische Team (bzw. deren Boot) und fahren Simulator undsoweiter. Weiter kommen wir heute nicht. Den Rest von Auckland sehen wir dann morgen... ;-)






Tag 80 - 15.03.2012
Davenport.

Heute wird die Besichtgungstour fortgesetzt; auch sind wir "schon" knapp vor 12:00 aus dem Haus. Erstmal geht es zum Government House, der Uni, dann weiter in den Albert Park.





Zurück in der Queen Street erledigen wir noch restliche Einkäufe und arbeiten uns an den Hafen vor. Mit der Fähre geht es rüber nach Davenport, immerhin der Stadtteil, wo die ersten Europäer zur Besiedelung ihren Fuß auf neuseeländischen Boden gesetzt haben.

Wir wandern auf den Mt. Victoria und machen den Historischen Stadtrundgang, nachdem wir die entsprechende Info-Broschüre bei unserem Abstieg vom Mt. Victoria auf der Straße finden.









Danach geht es zurück zum Hotel. Außer Abendessen und Schwimmen passiert erneut nicht viel, alle brauchen etwas Ruhe und das obwohl im Volvo Ocean Race Village große Samba Nacht ist und die Cranberries zum Konzert in der Stadt sind...



Dienstag, 13. März 2012
Cairns - Auckland (13.03.2012)
Tag 78 - 13.03.2012
Bye Bye Australia.

Geradezu unheimlich früh geht es los. Um 03:45 klingelt der Wecker. Abschied aus Australien ist angesagt.
Da unser einstmaliger Direktflug Cairns - Auckland von Qantas gestrichen wurde, fliegen wir via Sydney. Und starten nicht erst am Nachmittag, sondern eben schon zu nachtschlafender Zeit. Bei Regenwetter bringt uns das Taxi zum Terminal; leider zum Falschen. Denn obwohl es ein Flug (letztlich) nach Auckland ist, startet er als Domestic Flight. Okay, hätte man wissen können, aber so tingeln wir dann mit den Koffern durch den Regen über den immerhin weitestgehend überdachten Verindungsweg.

Der Check-In läuft problematisch; ebenso der erste Flugteil. Drei Stunden Flug, +1h Zeitverschiebung. Sydney präsentiert sich aus der Luft nochmal von der schönsten Seite: Bei Sonnenschein überfliegen wir den CDB, Circular Quay, Oper & Harbour Bridge. Die Ausreise ist kurz und schmerzlos. Und schon sitzen wir wieder im Flugzeug. Byebye Austraia. Erneut drei Stunden Flug, diesmal aber weitere +2h Zeitverschiebung.

Das war also Australien. Fast zweieinhalb Monate. Alle Bundesstaaten und alle Hauptstädte gesehen; die fünf größten Städte gesehen, unzählige Naturparks. Über 8.000km abgerissen. Und doch: An vielen Stellen hätte man durchaus länger verbringen sollen. Und obwohl der Sommer wettertechnisch in Australien chaotisch war, haben wir fast immer Glück gehabt; nur ein/zwei halbe Tage sind komplett ins Wasser gefallen, nur einmal in Westaustralien mußten wir die Tour umbauen.

Bye Bye Australia, Willkommen New Zealand.
Schon im Landeanflug sieht die Landschaft toll aus. Alles grün und hügelig auf der Nordinsel. Ganz anders als Australien.
Die Immigration ist einfach, problemlos, freundlich und schnell. Die Fahrt im Taxi zum Hotel recht teuer, aber der Flughafen ist auch außerhalb. Nun erstmal ankommen, die Stadt wird dann morgen erkundet...







Aber immerhin gibt es Internet. Und endlichendlich. Genau an dem Tag, an dem wir Australien verlassen, ist der Blog mal tagesaktuell... ;-)



Cairns (11.03.2012 - 12.03.2012)
Tag 76 - 11.03.2012
Daintree & Cape Tribulation.

In Cairns und doch nicht richtig. Denn um 06:45 habe ich einen gebuchten Tagesausflug. Ab geht es mit dem 4WD Bus nach Cape Tribulation in den Daintree National Park nördlich von Cairns. Insgesamt ist die Tour weniger interessant als gedacht - zuviel habe ich schon gesehen. Wir wandern durch Regewald (hatten wir in Lamington), haben einen Treetop-Walk (Pemberton) treffen auf Mangroven am Strand (auch schon ähnlich gesehen), machen einen Waldspaziergang (Fraser Island) und fahren auf einem Fluß zum Tiere beobachten (Kakadu). Schön, alles kompakt zu haben, aber die einzelnen anderen Aktivitäten waren jeweils irgendwie "besser". Ich sehe altbekannte Riesenspinnen (Golden Orb) aber keine Casuaries ("Big Giant Chicken with Jewelry on") oder Wildschweine. Immerhin finden wir auf dem Fluß Baby-Crocs, das ist schon mal niedlich.















Bei der Rückkehr nehme ich mir vor, am nächsten Tag in der Nähe zu bleiben; Skyrail oder ähnliches, ein bißchen Cairns und packen. Es kommt ein wenig anders. Zunächst bemerke ich, dass unser Hotel bzw. seine Bäume Sammelgebiet für Fruitbats sind; Hunderte treffen sich in den Bäumen.



Am Abend geht es nochmal in die Stadt. Ich finde Cairns eher häßlich; eine typische Touristenstadt, zu schnell gewachsen. Ich erfahre dann, dass für den nächsten Tag ein Bootstrip zum Great Barrier Reef geplant ist. Das ist toll; dann doch nochmal rauf aufs Riff!


Tag 77 - 12.03.2012
Great Barrier Reef.

Great Barrier Reef. Um 08:00 müssen wir unser Boot einchecken; mit nur 23 Leuten (12 Taucher, 11 Schnorchler) geht es 50km vor die Küste. Das Wetter klar auf, es werden im Großen und Ganzen drei schöne Tauch-/Schnorchelgänge. Recht hohe Wellen und Strömung erschweren wir das Schnorcheln; ich glaube, ich bin eher Shallow-Water-Schnorchler.







Auch hier ein wenig ein ähnliches Bild wie am Vortag; die Dimension des Riffes kommt vom Boot nicht so gut rüber; hier war der Hubschrauber "besser". Auch Unterwasser ein ähnliches Bild wie auf Heron Island, aber weniger kompakt. Aber egal, der Trip war schön, das Wetter hat mitgespielt und ein paar neue Leute konnte man auch kennenlernen.





Auf dem Rückweg durch Cairns entdecken wir einen Indoor-Markt (wir unser Abendessen) und exakt ein schönes Gebäude (wird fotografiert).



Ansonsten ist außer Wäsche-Waschen und Reisevorbereitungen nichts mehr los. Wir lassen es ruhig ausklingen, auch weil es am Morgen wieder früh losgeht.



Townsville - Cairns (10.03.2012)
Tag 75 - 10.03.2012
Cairns finally.

Unser letzter Trip steht an: Von Townsville nach Cairns.
Doch erstmal geht es auf Stadtrundfahrt bzw. ins Aquarium.





Aber gegen Mittag kann es dann losgehen; die letzten 350km unserer Reise stehen an.

http://maps.google.de/maps?saddr=Townsville,+Queensland,+Australien&daddr=Cairns,+Queensland,+Australien&hl=de&sll=-19.794165,147.79951&sspn=1.891653,3.532104&geocode=Feom2v4dV0PACCnn0XPV2_jVazGw_iB_8e4ABQ%3BFfnE_f4dG1WwCCmFji6GjmZ4aTER0zKfdQenMg&oq=Cairns&mra=ls&t=m&z=7

Da wir somit wiederum nicht soooo zeitig unterwegs sind, bleibt auch für Zwischenstops wenig Zeit.
Wir decken uns am Bruce Highway in der "Frosty Mango" Plantage mit frischem Obst ein und fahren nordwärts.

Wir leisten uns nach mehreren aus Zeitgründen "geskippten" Sehenswürdigkeiten einen kleinen Umweg (100km) durch die Atherton Table Lands vor Cairns. Neben zwei schönen Wasserfällen und einer schönen Landschaft sehen wir nicht viel, weil zunächst ein Mix aus Nebel und Wolken die Sicht erschwert und dann die einbrechende Dämmerung. Bei schon fast nächtlichen Verhältnissen kurven wir vom Hochplateau wieder runter zum Küstenhighway und fühlen uns leicht an den Ritt in den Lamington National Park erinnert. Bevor es gänzlich dunkel wird, sehen wir noch Hunderte von Fruit Bats aus dem Baumwipfeln zur Jagd aufbrechen; ein Anblick der für uns auch in Cairns prägend sein wird.







Am Abend erreichen wir also Cairns; nach dem Check-In noch ein Spaziergang durch die Innenstadt mit Live-Musik. Später wird (teilweise) noch weiter getanzt...



Hamilton Island - Townsville (09.03.2012)
Tag 74 - 09.03.2012
Townsville.

Erstmal haben wir heute mal verschlafen.
Das gestaltet den Start in den Tag etwas hektisch und obwohl wir noch in den vorgegebenen Hotelzeitfenstern bleiben (Checkout 10:00) verpassen wir unsere Luggage Collection für die Fähre (= KOffer selbst schleppen) und kriegen schon mal neues Gepäck von Folgegästen auf das zimmer.



Dennoch: Wir erreichen auch mit kleineren Zeitproblemen die 10:55 Fähre und kommen zurück nach Shute Harbour.
Dann geht es erstmal zum Mittagsstop weiter nach Ayr und von dort dann weiter zum heutigen Tagesziel: Townsville.

http://maps.google.de/maps?saddr=Shute+Harbour,+Queensland,+Australien&daddr=Townsville,+Queensland,+Australien&hl=de&sll=-21.82198,149.553765&sspn=3.732344,7.064209&geocode=FVZiyv4dpkbeCCm1LrSfMbPZazGgCiF_8e4ABQ%3BFeom2v4dV0PACCnn0XPV2_jVazGw_iB_8e4ABQ&oq=Tow&mra=ls&t=m&z=8

Wir erreichen Townsville kurz vor 17:00; genug Zeit für einen Hotel- und Standrundgang, denn das (schönere) Townsville besteht im Kern aus fünf Straßenzügen: Der Uferpromenade "The Strand" mit der anliegenden Gregory Streat sowie der Partymeile "Flinders Street East" und den Einkaufs-/Flaniermeilen Flinders Street und Palmer Street.











In Townsville finden wir Probleme unser Hotel; nett gelegen leicht außerhalb an der Küste. Baden im Meer fällt erwartungsgemäß wegen Stingeralarm aus. Der lokale Stadtplan offenbart, dass sich das öffentliche Leben in Townsville auf genau 5 Straßen bezieht. Hilfreich bei der Planung.

Daher geht es dann abends zum Partymachen in die Stadt - schließlich ist es ja das letzte Wochenende in Australien...



Hamilton Island (08.03.2012)
Tag 73 - 08.03.2012
Whitsundays.

Wir sind also auf den Whitsunday Inseln. Benannt von James Cook, als er am 3.7.1770 (Palm Sonntag, Whit Sunday) hier vorbei kam. Am Morgen ist es erstmal recht grau; wir gehen frühstücken in der Marina und fahren mit dem kostenlosen Inselbus über die Insel.

Irgendwas muss man ja tun können, wir entscheiden uns für Segeln, da alle Touren zum Riff entweder schon los oder sehr teuer sind. Gesegelt wird auf einem Katamaran um die Insel, das Besondere ist, dass man im Trapez segeln kann (also angeklemt "aussen"). Kann man komerziell in Australien nur hier auf diesem Boot. Wir buchen dies und erkunden danach erstmal die Poollandschaft, da Schwimmen im Meer wegen Quallen ja eher nicht angesagt ist.





Um 14:30 treffen wir unseren Skipper. Gleichzeitig der Owner des Bootes, er kommt jeden Monat eine Woche rein und macht de Tour exklusiv mit uns. Eine kleine Ehre. Viel Spaß, aber durch das Geschirr auch recht beengend im Schritt, wenn man da so rumhängt.



Wir lassen dann den Tag so ausklingen. Nachmittags wird es fast noch schön - was heißt: Beinahe kommt die Sonne durch und es bleibt trocken. Abends an der Bar gibt es noch ein wenig Livemusik mit einem Gitaristen.






Rockhampton - Hamilton Island (07.03.2012)
Tag 72 - 07.03.2012
On the road again.

Wieder mal ein Reisetag; knapp 500km liegen vor uns von Rockhampton nach Shute Harbour.

http://maps.google.de/maps?saddr=Rockhampton,+Queensland,+Australia&daddr=Shute+Harbour,+Queensland,+Australien&hl=de&sll=-23.61391,150.88&sspn=0.921064,1.766052&geocode=FQlJm_4dmJn4CCnzJ6fLowDDazFpx1TBeuVdvQ%3BFVZiyv4dpkbeCCm1LrSfMbPZazGgCiF_8e4ABQ&oq=Shute&mra=ls&t=m&z=7

Erneut eine Tour gegen die Uhr, denn wir müssen die letzte Fähre von Shute Harbour nach Hamilton Island bekommen. Diese fährt um 17:25. Also ohne große Umwege nordwärts. Wir halten nur an, um handgemachtes Eis an der Strecke zu kaufen oder unsere Schnorchel/Tauchausrüstung zu komplettieren.

Um 16:45 sind wir in Shute Harbour und die Überfahrt verläuft ohne Probleme. Der Kapitän spricht von "rauher See" (in einem 15km Kanal zwischen Festland und Insel), aber von Heron Island her sind wir deutlich schlimmeres gewöhnt.











Hamilton Island ist... nun... anders. Eine wirklich touristische Insel, für 200 Millionen mit eigenem Flughafen und Hafen und alles ist eher stylisch und oberflächlich. Die Umgebung an sich ist schon nett, allerdings wird von Baden abgeraten wegen Quallenalarm. Zudem ist ein tropischer Zyklon angesagt.

Wir schauen uns erstmal die nähere Umgebung an und lassen den Abend in der Bar ausklingen - auch die versprochene "Piano Musik" bleibt aus. Nunja. Dafür gibt es gute Drinks und freies Internet in guter Geschwindigkeit. Mal sehen, was der nächste Tag so bringt...

Vor dem Einschlafen geht draussen noch kurz die Welt unter in Form eines massiven tropischen Regengusses.



Heron Island - Rockhampton (06.03.2012)
Tag 71 - 06.03.2012
Back to Real Life.

Während der Wind auffrischt und sich bei Brisbane ein Zyklon zusammenzubrauen scheint, haben wir aufHeron Island prima Wetter.



Um 07:00 vor dem Auschecken wollen wir nochmal an die Shark Bay, um mit den Dutzenden Rochen zu schwimmen, die wir dort zwei Tage zuvor gesehen haben. Leider ist relativ Hochwasser angesagt und eine immense Strömung sorgt für schlechte Bedngungen zum Schnorcheln. Wir sehen ein paar Riffhaie (Ammen- und Schwarzspitzenhaie), aber das ist alles. Von den Rochen keine Spur. Tatsächlich werden wir dann aber an der Jetty fündig. Dutzende von Rochen. Trotz schwieriger Strömung kann man sich einmal "durchtreiben" lassen.



Gegen Mittag verlassen wir dann unser Paradis. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Katamaran.





Leider sorgt der Wind für eine raue zweistündige Überfahrt; diversen Passagieren (auch einer aus unserer kleinen Reisegruppe) kommt der Magen hoch - sogar zwei Crewmitgliedern. Etwas geschafft erreichen wir alle Gladstone Harbour. "Back to real life", wie die Busfahrerin so schön sagt.



Mit dem Bus geht es dann zum Airport; dort holt uns die Hubschrauberfirma ab, um uns zum Wagen vor deren Gebäude zu bringen; nach einigen Einkäufen geht es weiter nach Rockhampton.

http://maps.google.de/maps?saddr=Gladstone,+Queensland,+Australien&daddr=Rockhampton,+Queensland,+Australia&hl=de&sll=51.151786,10.415039&sspn=10.095787,28.256836&geocode=FdgXlP4dGBcECSkxFN64oXXCazHQ1yB_8e4ABA%3BFQlJm_4dmJn4CCnzJ6fLowDDazFpx1TBeuVdvQ&oq=Rockham&mra=ls&t=m&z=9

Knapp nördlich des Wendekreis des Steinbocks (Tropic of the capricorn) befinden wir uns nun in den Tropen. Von Rockhampton sehen wir nichts mehr; geschafft geht es ins Bett, auch weil der nächste Reisetag nach Hamilton Island ebenfalls anstrengend zu werden scheint...



Heron Island (03.03.2012 - 05.03.2012)
Tag 68 - 03.03.2012
Paradies.

Am Morgen noch Frühstück in Gladstone - es gibt Pancakes.
Wir müssen um 11:00 das Hotel verlassen, fahren zur Marina, um uns über Heron Island, unser Tagesziel zu informieren. Das klappt nur halb , da es eine allgemeine Visitor Information ist.

Also halten wir uns an unsere (dünnen) Unterlagen. Dort steht nur a) Parken am Flughafen b) Treffen um 13:00 am Gepäckband mit Hubschraubergesellschaftsvertreter und c) max. 15kg Gepäck. (zzgl. Handgepäck)

Wegen (c) müssen wir umpacken, stehen aber um Punkt 13:00 am Gepäckband ohne das etwas passiert. Um 13:10 Anruf bei der hnterlegten Servicenummer.

Dort erfahren wir, dass deren Briefing ist a) die Kunden (=wir) kommen zum Firmensitz (andere Seite des Airports) und parken da, b) dort treffen wir uns dann auch und c) die 15kg gelten inkl. Handgepäck und Hardschalenkoffer sind verboten (wir haben einen dabei).

Achso. Naja, typisch Australien ("No Worries") werden wir dann abgeholt, ich fahre den Wagen hinterher, das Gepäck aus dem Hartschalenkoffer wird umgepackt und das die überzählige Handgepäck ignoriert.

Nach einem Gang auf die Waage und etwas Paperwork kann es dann losgehen: Unser Hubschrauberflug nach Heron Island im südlichen Great Barrier Reef.







Das Wetter ist super, kaum Wind, ein toller 30 Minuten Flug - mit dem Katamaran zurück wird es 2h dauern.

Auf der Insel Südseeempfang mit Handschlag, Cocktail und Tour durch die (kleine) Anlage - fehlt nur noch die Blumenkette. Wir erhalten zwei große Zimmer mit jeweils zweieinhalb Räumen und Balkon und eine gute Nachricht: Vollpension inkludiert...







Abends machen wir davon dann reichhaltig am Seafood Buffet Gebrauch. Später entdecken wir an der Bar eine "Lücke" in der Karte: Man kann einen Smoothie (7 AU$) mit Shot (Rum, Vodka, ...) bestellen (7 AU$). In diesem Fall zahlt man nur den Shot. Juhu, Cocktails für den AUfenthalt sind somit gesichert...


Tag 69 - 04.03.2012
Schildkröten.

Aufstehen um 06:00; wir wollen in der Dämmerung am Strand Wildlife beobachten. Heron Island ist bekannt für Großschildkröten; Green Turtles und Loggerheads legen hier von November bis März in einer mehrstündigen Prozedur Eier; 10 Wochen später schlüpfen die Jungen.

Bereits nach wenigen Metern werden wir auf die erste Schildkröte aufmerksam gemacht; leider fühlt sie sich gestört und zieht ins Meer ab. Am Ufer Dutzende von Rochen; normale Rochen, aber auch Gitarrenrochen (sehen eher aus wie Haie). Auch zwei kleinere Schildkröten ziehen vorbei. Keine 500m weiter sehen wir Sand fliegen; eine Schildkröte ist in der finalen Phase des Eierlegens und schließt das Nest. In dieser Phase kann man die Tiere kaum mehr stören; also gehen wir näher ran. Gerade rechtzeitig, um das Tier noch ins Wasser laufen zu sehen.



Wenige Meter später dann eine Schildkröte am Ende des Legevorgangs; mit mehreren Leuten beobachten wir sie. Mittlerweile regnet es, aber alle wollen zusehen. Da der Prozess länger dauert hole ich eh durchnäßt irgendwann Badesachen um nochmal ins Wasser zu springen. Ich komme gerade rechtzeitig zurück vom Zimmer, um die Schildkröte ins Wasser zu geleiten. Im Wasser gibt es auch eine kleine Herde Adlerrochen (5 Stück), die sich um den nahen Steg aufhalten; unter dem Steg 6-7 jeweils zwei Meter lange Gitarrenrochen.







Am Nachmittag Wanderung auf das Riff und Unterwasserkamera ausprobieren. Zudem Beobachtung der Krabben auf den Steinen am Ufer.





Am Abend dann drei Gänge Menu im Restaurant; danach gibt es vor dem Zubettgehen noch den obligatorischen "Eigenbaucocktail" (siehe oben).


Tag 70 - 04.03.2012
Schnorcheln.

Der Tag beginnt mit Schnorcheltraining; zwei MItreisende haben noch nie geschorchelt, also gibt es eine Übungsrunde am Strand. Das gefällt so gut, dass wir dann Nachmittags auf dem Tauch/Schnorchelboot alle mit rausfahren...













Danach ist dann nur noch Erholung angesagt. Und essen...
Am Abend beschliesse ich spontan, bei Fast-Vollmond und Einigermaßen-Sternenhimmel einen Rundgang um die Insel zu machen.
Dabei finde ich erneut Schildkröten bei der Eiablage; insgesamt 5 Stück in unterschiedlichen Stadien des Vorgangs; eine kriecht nur wenige Meter vor mir an den Strand, die anderen sind bereits mit Graben beschäftigt.

Als ich schon fast um die Insel herum bin, mache ich - da gerade Ebbe - noch einen Abstecher auf das Riff, um ggf. Krab
ben zu finden; tatsächlich bewegt sich etwas in der Dunkelheit. Bei genauerem Hinsehen sind es aber keine Krabben, sondern frisch geschlüpfte Baby-Turtles! Leider habe ich keinen Fotoapparat dabei für ein Beweisfoto. Nach 10 Minuten ist alles vorbei; etwa 50-60 habe ich direkt vorbeikommen sehen. Ein gelungener letzter Abend...



Fraser Island - Gladstone (02.03.2012)
Tag 67 - 02.03.2012
Bundaberg.

Das Frühstück erfolgt in Gesellschaft einer Gottesanbeterin.




Um 10:30 sind wir für die Fähre zum Festland eingeplant; genug Zeit also für einen ausgiebigen Spaziergang über die Anlage.





Auf dem Festland Annahme des Autos und weiter nordwärts nach Gladstone für eine Zwischenübernachtung vor dem Helikopterflug nach Heron Island.

http://maps.google.com/maps?saddr=Hervey+Bay,+Queensland,+Australien&daddr=Childers,+Queensland,+Australia+to:Bundaberg,+Queensland,+Australien+to:Gladstone,+Queensland,+Australien&hl=de&ll=-24.602075,152.045288&spn=1.827926,3.532104&sll=-24.606825,152.0472&sspn=1.827853,3.532104&geocode=FW0cfv4dxAMcCSn9UIhBxX3razGg9SB_8e4ABA%3BFYnsfv4dcpQTCSlB7TO0Zg_razGgAiF_8e4ABQ%3BFT2XhP4d7acUCSlTWWwOSrnrazHACyF_8e4ABQ%3BFdgXlP4dGBcECSkxFN64oXXCazHQ1yB_8e4ABA&oq=Bundaberg&mra=ls&t=m&z=8

Nach einem Zwischenstop im Provinzkaff Childers, wo es aber lokal produzierte Eiscreme gibt, fahren wir dann zunächst weiter nach Bundaberg; weniger wegen des ortsansässigen Bundaberg Rums, sondern mehr wegen des Mon Repos Conservation Parks, ein Strandabschnitt, an dem Großschildkröten Nachwuchs zeugen. Es ist gerade Schlüpfzeit. Allerdings sind wir zu früh; Aktivität ist erst ab 19:00 zu erwarten. Also fahren wir weiter nach Gladstone.





Wir erreichen Gladstone wiederm auch erst um halb Sieben. Bei Sonnenuntergang. Nach dem Einchecken bleibt noch Zeit für einen Stadtspaziergang; der ist aber nach nach 15 Minuten erledigt; neben dem weltgrößten Aluminiumwerk bietet Gladstone offenbar nicht viel...



Fraser Island (01.03.2012)
Tag 66 - 01.03.2012
Fraser Island.

Die "Beauty Spots Tour" ist anesagt; recht teuer, aber alle wesentlichen 'Must Sees' werden angefahren. Um 07:50 geht es am Resort los. 18 Personen mit einem 4WD Bus von MAN. Unser Fahrer ist recht lustig; schon 50m außerhalb des Resorts beginnt mit dem 'Rollercoaster' eine steile Sandpiste; spätestens nun wird klar, warum nur geländegängige Fahrzeuge auf der Insel zugelassen sind. Wir queren die Insel zur Ostküste, der Pazifikküste. Hier dient der STrand als Highway; tatsächlich ist der Strand ein eingetragener australischer Highway.

Erster Stop: Eli Creek. 3,8 Mio Liter Frisch-Wasser sollen sich hier pro Stunde ist Meer ergiessen; eine beliebte Badelokation; der Creek selbst fungiert als natürlicher Schwimmkanal mit hoher Fließgeschwindigkeit.

Als die Masse der Besucher verschwindet, traut sich ein einsamer Dingo auf Futtersuche direkt an uns heran; ein interessantes Erlebnis.





Spontan buche ich noch einen Rundflug; mit der Propellermaschine vom Strand starten und landen klingt gut.



Nach 20 Minuten treffe ich die anderen wieder an den 'Pinnacles', bunt geschichteten Sandformationen (Felsen gibt es auf der Insel (fast) nicht).



Dann weiter zum Wrack der Maheno und danach zum Essen.
Nach dem Essen geht es querfeldein zur 'Central Station', dem ehemaligen Holzfällercamp. Von dort laufen wir eine Stunde durch den Regenwald. Wir treffen dort einen so genannten invisible River, wo das Wasser so klar ist, dass man es auf Fotos beinahe nicht erkennen kann...



Letzte Station: Lake McKenzie, ein Süßwassersee mit erneut sauberstem Wasser.



Nach der Rückkehr zum Hotel ist BBQ auf der Veranda angesagt; zum Abschluß des Tages geht es auf Nachtwanderung mit unserem Viertel-Aborigenee-Guide.



Brisbane - Fraser Island (29.02.2012)
Tag 65 - 29.02.2012
Sunshine Coast.

Im Prinzip fahren wir heute gegen die Uhr; um 15:30 müssen wir den Katamaran in Hervey Bay erreichen, um nach Fraser Island überzusetzen. Dazu wiederum müssen wir dort spätestens um 14:30 eingecheckt haben. Knapp 300km, aber ein Bogen über die Sunshine Coast nördlich von Brisbane muss trotzdem drin sein.

http://maps.google.com/maps?saddr=Brisbane,+Queensland,+Australien&daddr=Caloundra,+Queensland,+Australien+to:Noosa+Heads,+Queensland,+Australia+to:Hervey+Bay,+Queensland,+Australien&hl=de&sll=-26.88778,152.715454&sspn=1.690257,3.532104&geocode=FavTXP4dDvQeCSm7IPZcBFqRazHAhN7zWqMCBQ%3BFd__Zv4dh34gCSkD00QnSZmTazHwqN7zWqMCBQ%3BFZs1bf4dfvkfCSm5XHkVcGmTazGQrN7zWqMCBQ%3BFW0cfv4dxAMcCSn9UIhBxX3razGg9SB_8e4ABA&oq=Ca&mra=ls&t=m&z=7







Nach einigen Photostops kommen wir doch in Zeitnot; gerade noch rechtzeitig erreichen wir die Fähre nach Fraser Island und den Check-in für die Kingfisher Bay. Das Auto bleibt auf dem Festland. Drüben bleibt noch Zeit für einen kurzen Rundgang, Einkäufe sowie Tourbuchungen für Donnerstag...








Brisbane (28.02.2012)
Tag 64 - 28.02.2012
Brisbane.

Großer Stadtrundgang in Brisbane. (Oder "Brissie", wie die Einheimischen sagen).
Über die zentrale Queen street Mall geht es zur City Hall am George Square zur Windmühle im Wickham Park.
Dann zur Anglican Cathedral und zurück via ANZAC Square, Post Office und St. Stephans Cathedral zum Hotel.








In einem zweiten Bogen geht es über den Botanischen Garten an der Uferpromenade entlang weiter bis nach Chinatown an der Story Bridge vorbei. Auf dem Rückweg nehmen wir den CityCat den Fluss entlang bis nach Southbank. Southbank hinunter bis zum Stadtstrand und über die Fußgängerbrücke am Parlament zurück zum Hotel.







Ein Tag in Brissie bei erneut super Sonnenwetter.



Lamington National Park - Brisbane (27.02.2012)
Tag 63 - 27.02.2012
Gold Coast.

Aus dem Lamington National Park hinaus weiter an die Gold Coast südlich von Brisbane.

http://maps.google.de/maps?saddr=Lamington+National+Park+Rd,+Canungra+QLD+4275,+Australia+(O%27reilly%27s+Rainforest+Resort)&daddr=Southport,+Queensland,+Australien+to:Surfers+Paradise,+Queensland,+Australien+to:Brisbane,+Queensland,+Australien&hl=de&sll=-27.773481,153.226318&sspn=0.838412,1.766052&geocode=FYOvU_4d6jMgCSEtv-Fmort7qg%3BFbVAVf4dc-skCSnnrIYhJxCRazEwpt7zWqMCBQ%3BFW28VP4dXSElCSm3wtGf4Q-RazGApt7zWqMCBQ%3BFavTXP4dDvQeCSm7IPZcBFqRazHAhN7zWqMCBQ&mra=ls&t=m&z=9

Auf der Hinfahrt vor zwei Tagen noch regnerisch, präsentiert sich die KÜste nun postkartentauglich.
Erster Stop: Southport am Nordende der Gold Coast.
Weiter geht es nach Surfers Paradise mit dem Q1 Tower, dem höchsten Gebäude der Südhalbkugel.













Nach Sightseeing, Essen & Baden dann weiter nach Brisbane.
Gerade rechtzeitig, um abends im Treasury/Casino noch am roten Teppich zu stehen für die 18. lokale Charity Gala.



Lamington National Park (26.02.2012)
Tag 62 - 26.02.2012
Regenwald.

Einen ganzen Tag im Regenwald! Von unserer Villa mit Talblick führt der erste Morgenspaziergang am Pool vorbei zu den nahen Moran Falls. Auf dem Weg dorthin sehen wir unsere ersten beiden Schlangen: Zweijeweils etwa zwei Meter lange Pythons, eine am Pool, eine auf dem Weg zu den Fällen. Auch eine große Eidechse ist zu sehen.







Danach dann die Wanderung zum Haupthaus und von dort hinunter zum Wishing Tree. Danach gibt es erstmal einen leckeren vor Ort selbstgebackenen herzhaften Pie mit Huhn und Pilzen.





Frisch gestärkt dann weiter über den Treetop Walk zu den Mountain Gardens. Bei Abendanbruch sind wir rechtzeitig zur Happy Hour wieder am Haupthaus zum Cocktail. Dann weiter zu unserem Haus zurück, vorbei an Kängaruhs zum Abend mit Kamin und Whirlpool bei Spaghetti...








Coffs Harbour - Lamington National Park (25.02.2012)
Tag 61 - 25.02.2012
Östlichster Punkt Australiens.

Am Morgen in Coffs Harbour scheint noch zum Frühstück die Sonne.
Aber schon auf der ersten Station in Grosford zieht der Himmel zu.

http://maps.google.de/maps?saddr=Coffs+Harbour,+New+South+Wales,+Australien&daddr=Byron+Bay,+New+South+Wales,+Australien+to:O%27Reilly%27s+Rainforest+Retreat+%26+Mountain+Villas,+Queensland,+Australia&hl=de&sll=-29.13297,153.292236&sspn=3.31062,7.064209&geocode=FQi3Mf4dGFwgCSkdpNiLCQ6cazEQLUSQtAkGBQ%3BFb7sSv4dW_AnCSkrdj4thWKQazHQ8kOQtAkGBA%3BFYOvU_4d6jMgCSEtv-Fmort7qg&oq=By&mra=ls&t=m&z=7

Die Stadt ist bekannt für ihre tollen Alleen, die wir allerdings nicht wirklich finden.



Also weiter zur Byron Bay, wo es schon arg bewölkt ist. Dennoch herrscht in der Surferhochburg Hochbetrieb.



Obligatorisch: Ein Besuch an einem der Strände. Hohe Wellen, leider keine Delphine zu sehen.



Vor der Weiterreise noch ein Besuch am Leuchtturm, der den östlichsten Punkt des australischen Festlands markiert.





Mittlerweile ist es schon 16:00 und wir müssen uns sputen.
Auch die gewonnene Stunde durch die Grenzüberquerung nach Queensland (QLD hat keine Sommerzeit) hilft wenig.
Also skippen wir den Besuch der Coldcoast um Surfers Paradise. Mittlerweile regnet es eh in Strömen, so dass es kein großer optischer Verlust ist.

Wir decken und mit Lebensmitteln ein und fahren in den Lamington National Park.
Bei einbrechender Dunkelheit, Regen, Nebel und Känguruhs auf der Strasse ein Abenteuer für sich.
Die Straße ist oft nur einspurig befahrbar und extrem kurvenreich.
Wenigstens gibt es kaum Gegenverkehr; dennoch benötigen wir für 36 Kilometer in den Park über eine Stunde Fahrzeit.
Unsere Unterkunft (geräumige Villa im Regenwald) entschädigt allerdings für die Anreise.



Pokolbin - Coffs Harbour (24.02.2012)
Tag 60 - 24.02.2012
Central Coast.

Ein weiterer schöner Tag im Hunter Valley. Um 10:00 strahlener Sonnenschein bei knapp 27 Grad.
Perfekt. Für uns ist es allerdings ein Reisetag nach Nordosten an die Central Coast.



http://maps.google.de/maps?saddr=Pokolbin,+New+South+Wales,+Australia&daddr=Newcastle,+New+South+Wales,+Australien+to:Tuncurry,+New+South+Wales,+Australia+to:Coffs+Harbour,+New+South+Wales,+Australien&hl=de&ll=-31.615966,152.20459&spn=3.22763,7.064209&sll=-31.559815,152.20459&sspn=3.229574,7.064209&geocode=FeTtC_4ddrMECSmn65Mq5rUMazHwQjMWaH0BBQ%3BFRiUCf4dTPYLCSl16vWOaBRzazFAPzMWaH0BBQ%3BFaMNFf4d8PEWCSkDac7BUTZ0azHQqUOQtAkGBA%3BFQi3Mf4dGFwgCSkdpNiLCQ6cazEQLUSQtAkGBQ&oq=Tuncu&mra=ls&t=m&z=7

Erstes Ziel für einen Morgenkaffee: Newcastle mit der Queens Wharf.



Weiter geht es den Pacific Highway #1 nordwärts mit einem Mittagessen-/Bade-Abstecher nach Forster/Tuncurry



Über Port Macquarie geht es zu unserem Tagesziel: Coffs Harbour, wo wir ein kleines Stadthaus beziehen




Leura - Pokolbin (23.02.2012)
Tag 59 - 23.02.2012
Jenolan Caves & Hunter Valley

Nach dem Auschecken geht es tiefer in den Blue Mountains National Park hinein, genauer zu den Jenolan Caves.

http://maps.google.de/maps?saddr=Leura,+New+South+Wales,+Australia&daddr=Jenolan+Caves,+Jenolan+Caves+Road,+New+South+Wales,+Australien+to:Pokolbin,+New+South+Wales,+Australia&hl=de&sll=-31.615966,152.20459&sspn=3.22763,7.064209&geocode=FW6W_f0dh-D1CClr_-Pq424SazEw1TIWaH0BBQ%3BFdfw-_0dRCLxCCFtp55qy-U6Sw%3BFeTtC_4ddrMECSmn65Mq5rUMazHwQjMWaH0BBQ&oq=Leura&mra=ls&t=m&z=8

Neben einem Höhlenbesuch treffen wir auf George, das kranke Wallaby (genauer: Wir finden George, den die Ranger schon suchen)





Am Nachmittag folgt ein längeres Wegstück ausgehend von Mount Tomah und der Außenstelle der Sydney Royal Botanic Gardens und über Windsor an drei Nationalparks vorbei in das Hunter Valley. In unserem dortigen Weingut/Molkerei/Brauerei/Resort kommen wir erst um 20:30 an; aber eine Bierverkostung ist immer noch drin...






Sydney - Leura (22.02.2012)
Tag 58 - 22.02.2012
Blue Mountains.

Auf geht es in die Blue Mountains! Nach einem improvisierten Frühstück aus Restbeständen auf dem Hotelzimmerfußboden geht es zum Check Out und On The Road (again).

http://maps.google.de/maps?saddr=Sydney,+New+South+Wales,+Australien&daddr=Leura,+New+South+Wales,+Australia&hl=de&sll=-33.257595,150.66186&sspn=1.584765,3.532104&geocode=FQ0h-_0d6jsDCSk_mIseQK4SazHAzDIWaH0BBQ%3BFW6W_f0dh-D1CClr_-Pq424SazEw1TIWaH0BBQ&oq=Sydney&mra=ls&t=m&z=10

In den (häßlichen) westlichen Vororten gibt es noch einen McCafe, bevor es auf die M4 und dann M32 zu den Blue Mountains geht. Unser erster Stop: Die Wentworth Falls. Eine kleine Wanderung (1,5h) führt in das Tal und über einen Cliffwalk zum Wasserfallkopf.





Danach geht es nach Leura, wo wir unser 2-Bedroom-Apartment übernehmen und danach die üblichen Touri-Stationen anfahren: Leura (Innenstadt), Katoomba (Innenstadt), den SkyTrain auf der Scenic World und eine kleine Wanderung vom Echo Point zu den Three Sisters, Symbol der Blue Mountains.





Zurück im Apartment gibt es Spaghetti und ein kurzes Problem, als wir uns aus der zweiten Hälfte des Apartments aussperren; ein freundlicher Hausmeister-Nachbar ist aber sofort zur Stelle...



Sydney (17.02.2012 - 21.02.2012)
Tag 53 - 17.02.2012
Sydney.

Nun also Sydney. Der längste Einzelaufenthalt, sieht man mal vom Urlaub im Urlaub am Ende in der Südsee ab.
Start mit einem Stadtrundgang, um die Stadt zu erlaufen. Hyde Park, St. Mary Cathedral, The Domain, Royal Botanic Garden und über "Ms Macquarie Chair" (ein AUssichtspunkt) zur Oper und zur Harbour Bridge am Circular Quay. Dann durch die Stadt bzw. den CBD und über Martin Place, The Glasshouse und eine Fahrt auf den Westfield Tower zurück zum Hotel.















Am Nachmittag dann eine Schleife mit der Monorail und die Erkundung des Darling Harbour, insbesondere Aquarium und die kulinarische Seite am Abend.




Tag 54 - 18.02.2012
Bondi Beach.

Nachdem sich schon seit einigen Wochen das Muster abzeichnet, dass es Nachmittags eher zuzieht geht es also daher am Morgen gleich mal raus zum Strand. Wir kaufen ein 10er ÖPNV Ticket beim 7eleven um die Ecke (viele Busse sind prepaid) und entscheiden uns zunächst für den bekannteren Bondi Beach.





Dort bleiben wir dann auch mehrere Stunden und bewegen uns wenig; maximal zum Pavillon und schließlich über den Iceberg Swimming Club (wir werden temporäre Mitglieder für einen Tag um uns ein Getränk bestellen zu dürfen) wieder ab in die Innenstadt. Die Rückfahrt ist etwas gestaucht, da mehrere Leute an diesem Wochenende die Idee mit dem Strand hatten und es am Nachmittag erwartungsgemäß zuzieht.

Abendprogramm ist dann der Besuch von Chinatown (Sightseeing und Essen) sowie die Rückkehr in den Darling Harbour auf ein bis zwei Bier (für alle) und Tanzen (für manche).


Tag 55 - 19.02.2012
Manly Beach.

Heute steht der zweite, insbesondere bei Einheimischen angeblich beliebtere Strand, Manly, auf dem Programm.
Der Beliebtheitsgrad läßt sich schon an der Personenfähre am Circular Quay ablesen, denn hier heißt es mehrere hundert Meter (und zwei Fähren) Schlange stehen. Dennoch leichter, als es sich anhört, bereits nach knapp einer Stunde sind wir in Manly.

Dort angekommen flanieren wir über die Verbindungsstraße "The Corso" zwischen Fähranleger und Hauptstrand und erleben dann gerade noch die Siegerehrung des das ganze Wochenende andauernden Surfweltcuprennens ("Australian Open") mit. Nach ausgiebigem Baden gibt es (mittelmäßigen) Fisch in einem was die Beilagen angeht recht unflexiblen Straßenlokal am Corso.









Vor der Rückkehr nach Sydney besuchen wir noch schnell "Oceanworld", einen eher auf Kinder ausgerichteten Ableger des Sydney Aquarium in Manly und kehren dann zum Sushi-Essen ins Hotel zurück.


Tag 56 - 20.02.2012
Partnertausch.

Es ist großer Bettenwechsel angesagt. Wir vollziehen einen "Partnertausch"; eine Person weg (via Fiji und USA retour) eine neue Mitreisende (frisch aus der Heimat) an Bord für die aufkommende große Ostküstentour. Also sind wir alle zusammen um 06:30 morgens am Flughafen und begrüßen die eine und verabschieden den anderen. Wenn das kein Timing ist.

Nach wollen natürlich diverse "Highlights" nochmal abgeklappert werden. Also geht es zur City Hall gegenüber und dann über Circular Quay und The Rocks an den "Must-See" Spot mit Harbour Bridge und Opera. Durch die Royal Botanic Gardens, wo wir wieder mal in den Wipfeln höngende Flughunde gebührend bewundern dann der Weg über Public Library und New South Wales Parliament sowie die Sydney Mint zurück zum Hotel zu einem ruhigen Fernsehabend bei indischem Essen.












Tag 57 - 21.02.2012
Umzug.

Wir räumen unser Apartment; als Beginn der gebuchten Ostküstentour geht es in ein neues Hotel für eine weitere Nacht in Sydney. Da wir den zugehörigen Mietwagen erst möglichst spät abholen wollen (um ihn dann in cairns auch möglichst spät abgeben zu können), überbrücken wir die Zeit zunächst mit einer Stadtrundfahrt im kostenlosen 555er "Green Line" Bus. Das ist allerdings nicht tagfüllend, da der Bus nur ca. 20min im Kreis im Central Business District fährt.

Also nochmal raus nach Bondi Beach, dort machen wir dann den Cliff Walk nach Bronte Beach.







Am Nachmittag dann Mietwagen abholen, Gepäck von einem Hotel ins andere bringen und danach ein letztes Mal in den Darling Harbour. Da fast alle etwas kränkeln, wird es keine lange Nacht.



Canberra - Sydney (16.02.2012)
Tag 52 - 16.02.2012
Leaving ACT.

Raus aus dem ACT, weiter nach New South Wales. Tagesziel: Sydney. Aber erstmal geht es zurück an die Küste nach Wollongong, wo uns freundliches Wetter erwartet; pünktlich für unsere Anreise hat das Regenwetter in New South Wales eine Pause eingelegt.

http://maps.google.de/maps?saddr=Canberra,+Australian+Capital+Territory,+Australien&daddr=Sydney,+New+South+Wales,+Australien&hl=de&sll=-35.054,150.171605&sspn=3.102633,7.064209&geocode=FbCj5f0d7IXjCCkhkFywaU0WazFgVmmnbuoABQ%3BFQ0h-_0d6jsDCSk_mIseQK4SazHAzDIWaH0BBQ&oq=Coom&mra=ls&t=m&z=8





In Sydney retournieren wir nach leichten Problemen mit Straßenverkehr sowie der Ortung der Mietwagenstation und einer passenden Tankstelle unseren MIetwagen und beziehen mal wieder ein Apartment. Direkt im Herzen der Stadt (CBD) in Sichtreichweite zum Westfield Tower und Darling Harbour. Wir haben einen normalen Außenbalkon und dies im 42. Stock des Gebäudes. Interessant. Das Herunterwerfen von Sachen ist lt. Hausordnung aber untersagt.



Am Abend geht es nochmal raus zum Flughafen; wir versuchen es zunächst mit dem öffentlichen Nahverkehr (Schnellzug) aber auf die Frage nach dem Ticketpreis antwortet der Bahnangestellte nur "Too much" und empfiehlt indirekt ein Taxi. Das nehmen wir dann auch. Unser Taxifahrer hat es offenbar eilig, in den Feierabend zu kommen, denn er bringt uns mit einigen gewagten Manövern recht zügig zum Airport.

Dort nehmen wir unsere vierte Mitreisende in Empfang und sind nun - numerisch - "komplett als Quartett".



Canberra (15.02.2012)
Tag 51 - 15.02.2012
Canberra.

Nach dem gemeinsamen Frühstück (Apartments sind schon was Feines) verschaffen wir uns erstmal einen Gesamtüberblick über die Stadt; also rauf auf den Telstra Tower, auf einem Hügel gelegen.



Danach geht es zum Spaziergang durch das Parlamentsviertel, Kaffee in der Kantine des Finanzministeriums inklusive.
Im Parlament selbst ist gerade öffentliche Fragestunde der Opposition; also landen wir auf den Besucherbänken mitten in der öffentlichen Debatte. Die Stimmung ist generell angespannt; die regierende Labour-Party liefert sich einen internen Machtkampf (Julie Gillard vs. Kevin Rudd, sie wird wenige Wochen später eine Kampfabstimmung um die Parteiführung gewinnen), ein paar Bauskandale liefern Zoff für Stänkereien der Opposition und auch die umstrittende CO2 Steuer, die Labour einführen will sowie die Sicherheit auf dem Pacific Coast Highway liefern eine lauschige Debatte. Sogar eine deutsche Delegation aus dem Bundestag ist da mit noch nie gehörten Hinterbänklernamen. Aber die wollen sicher auch mal Urlaub in Australien machen. Alle wichtigen Leute (außer Rudd) sind anwesend und wir lauschen eine Dreiviertelstunde der munteren Debatte. Aber irgendwie sind Politiker überall gleich bzw. bedienen sich der gleichen Floskeln und so setzen wir unseren Stadtrundgang fort.





Auf dem Plan stehen noch das War Memorial (geplant) und Aldi (spontan), wo wir dann auch gleich für das Abendessen einkaufen können...




Lake Crackenback - Canberra (14.02.2012)
Tag 50 - 14.02.2012
Cooma & ACT.

Mal wieder ein Reisetag. Es geht in Richtung australische Hauptstadt; ins ACT nach Canberra.

http://maps.google.de/maps?saddr=Thredbo,+New+South+Wales,+Australien&daddr=Canberra,+Australian+Capital+Territory,+Australien&hl=de&ll=-35.8935,148.738403&spn=1.535291,3.532104&sll=-34.577915,150.17267&sspn=1.560372,3.532104&geocode=FSb00v0dlPbWCCnfQr8570ojazEgFESQtAkGBA%3BFbCj5f0d7IXjCCkhkFywaU0WazFgVmmnbuoABQ&oq=Thredb&mra=ls&t=m&z=8

Nach dem obligtorischen Frühstück und einem kleinen Rundgang um unseren "Haus-See", Wombat-Höhlen und Wallabys ("vertically challenged kangaroo") inklusive geht es wieder "on the road".



Zwischenstop in Cooma, mir bis dahin unbekannt, einer lauschigen Gebirgsstadt, die wenige Wochen später nationale Aufmerksamkeit erzeugen wird, da sie Anfang März wegen Überflutungen (Ja, im Gebirge) nahezu vollständig evakuiert wurde. Als wir vorbeikommen, herrscht aber noch eitel Sonnenschein bei knappen 20 Grad. Daher bleiben wir etwas länger, machen den "Cooma Heritage City Walk" und informieren uns bei der Visitor Information bevor es weiter geht.



Der direkte Weg nach Canberra dauert dann nur noch eine knappe Stunde; wir diskutieren Alternativrouten, aber es drängt sich kein wirklich interessantes Zwischenziel für einen mehrstündigen Umweg auf.

Also Canberra; wieder ein Apartmenthotel, nahe der City insofern gibt es vor dem Abend noch einen kleinen Spaziergag durch Canberra. Eine relativ moderne, grüne, aber auch seltsam gesichtslose Stadt. Man merkt irgendwie schon, dass diese Stadt am Reisbrett geplant wurde und nicht natürlich gewachen ist.




Lake Crackenback (13.02.2012)
Tag 49 - 13.02.2012
Mount Kosciuszko.

Mangels Einkauf also Frühstück im Resort. Es ist erwartungsgemäß relativ teuer und relativ übersichtlich, allerdings auch relativ gut. Frisch gestärkt geht es zurück nach Thredbo.



Auf dem Weg zahlen wir diesmal regulär die Nationalparkebphren und nehmen nach einigem Suchen den Sessellift auf den Mt. Kosciuszko. Die Bergstation liegt auf fast 1900m. Die letzten 300 Höhenmeter auf Australiens höchsten Berg (auf dem eigentlichen Kontinent) nehmen wir mit einer lockeren 6,5km Wanderung zum Gipfel. Den Rückweg absolvieren wir phasenweise etwas schneller, weil sich ein Gewitter zusammenbraut - nur um dann an der Bergstation eine Zwangspause einzulegen, da der Sessellift vorübergehend abgeschaltet wurde.





Nach einiger Zeit kommen wir dann doch wieder zurück (das Gewitter zieht ab) und finden auf unserem Rückweg am Alpine Way ... Schnee! tatsächlich gab es wohl heftige Graupelschauer und kleine Häufchen von "Restschnee" sind am Wegesrand zurückgeblieben; also hat uns der Winter doch noch eingeholt.

Zum Tagesabschluß noch den Einkauf in Jindabyne nachgeholt und einen kleinen Pizza/Fernsehabend (Grammys) im Appartment garniert mit leichten technischen Schwierigkeiten unseres Küchenequipments. Es gibt Probleme mit Herd (will nicht so recht) und dem Spüler (will gar nicht). Aber die Pizza wird dann halt etwas uneinheitlich gebacken verspeist und gespült wird per Hand. No Worries...



Melbourne - Lake Crackenback (12.02.2012)
Tag 48 - 12.02.2012
"Hoch"gebirge.

Auf in die VIktorianischen Alpen zwischen Victoria und New South Wales!
Nach unserem üblichen Apartment-Früstück heißt es Packen, Auschecken und "ByeBye" Melbourne

http://maps.google.de/maps?saddr=Melbourne,+Victoria,+Australien&daddr=Albury,+New+South+Wales,+Australien+to:Thredbo,+New+South+Wales,+Australien&hl=de&sll=-35.8935,148.738403&sspn=1.535291,3.532104&geocode=FT0Ev_0dpPWjCCmB_REPr0LWajHg54whdVYEBQ%3BFXZz2f0ddcTBCCmnPvNpfF8hazEAJ0SQtAkGBQ%3BFSb00v0dlPbWCCnfQr8570ojazEgFESQtAkGBA&oq=ALbury&mra=ls&t=m&z=7



Die erste Etappe sind 300km direkt nach Albury.
Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt (=eine Hauptstraße) mit den üblichen Sehenswürdigkeiten (Alte Post, Altes Rathaus, Hauptkirche, ANZAC Memorial) geht es weiter in Richtung Tagesziel. Das gestaltet sich zunächst schwieriger, als man denkt, da wir die "richtige" Straße mit Schilden und Kartenmaterial nicht finden. Nach einem 30km Ausritt über eine Schotterpiste sind wir dann auf dem Weg.

Die knapp 100km Paßstraße zum Mt. Kousziousco nach Thredbo/Jindabyne benötigen fast dieselbe Zeit wie die 300km zuvor nach Albury; erst nach Überquerung des Serpentinengewirrs stellen wir fest, dass wir eine Durchfahrtserlaubnis benötigt hätten. Naja. No Worries.



In Thredbo, das wirklich aussieht wie ein Alpenort, sind um 17:30 bereits die Bürgersteige hochgeklappt. Also weiter zu unserem Hotel am Lake Crackenback und das neue Apartment beziehen. Es liegt nett mit Blick auf den Lake Crackenback. Nach einiger Zeit die Idee, zum Einkaufen nochmal nach Jindabyne zu fahren. Punkt 20:00 bin ich da und finde wirklich ein vergleichsweise großes Shoppingcenter. Dieses macht leider exakt um 20:00 zu, wie eine Rollade bestätigt, die fünf Meter vor mir geschlossen wird. Also doch kein Einkaufen mehr...

Auf dem Weg zurück heißt es, ein paar Känguruhs auszuweichen, die die Straße blockieren wollen.



Melbourne (09.02.2012 - 11.02.2012)
Tag 45 - 09.02.2012
Philip Island.

Nun sind wir also in Melbourne wieder zu Dritt. Ein guter Anlaß, es gleich wieder zu verlassen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück von den Einkäufen des Vortags geht es zum Parkhaus. Das "Magic Ticket" des Apartmenthotels senkt den Parkpreis von angezeigten 88 AU$ für die Nacht auf erträgliche 10 AU$.

Erstes Ziel: St. Kilda. Am Vormittag schauen wir uns das "Strandbad" von Melbourne an nehmen noch einen Take-Away Coffee mit. Dann geht es mittags weiter in den Süden nach Philip Island. Wir wollen die "Penguin Parade" sehen und kaufen Tickets für die Abend"show" (20:00 Uhr), wenn die Pinguine aus dem Wasser zurückkommen.





Die restliche Zeit überbrücken wir mit dem Besuch von Cowes und dem Wilderness Park, wo man diverse Tiere handfüttern kann, die sich recht frei auf der Anlage bewegen.



Abends sind wir dann mit einem Ranger und Funkgeräten in erster Reihe am Strand und beobachten die zurückkehrenden Pinguin Ströme. Mehrere Hundert werden es in Gruppen von 15-50 werden.

Um 22:00 starten wir unsere Rückfahrt durch die Nacht und erreichen um 01:00 wieder Melbourne.


Tag 46 - 10.02.2012
Melbourne.

Stadtrundgang in Melbourne steht an. Wir grasen alles ab, was wir entweder als wichtig erachten oder noch nicht gesehen haben und erledigen kleinere Einkäufe (verlorene Objektivabdeckung ersetzen) in der Innenstadt.

Außerdem versuchen wir die Frage zu lösen, wie wir einen gekauften Boomerang nach Hause versenden. Die Antwort ist: Am besten gar nicht, so begleitet er uns auf dem Stadtrundgang und landet danach wieder im Koffer.





Highlights des Tages sind die Victoria Markets und die Fahrt mit der Circle Line sowie die Erkenntnis, dass es das Observation Deck auf den Rialto Towers seit der Eröffnung des Eureka Towers nicht mehr gibt.

Der Abend ist wieder Fußball-geprägt. Nachdem wir dieverse Großereignisse des Sports verpassen (Tennis: Too late, Formula One: Too early, Cricket: Too stupid) sehen wir ein Spiel der A-League (Australische Bundesliga): Melbourne gegen Gold Coast. Melbourne ist zu dem Zeitpunkt eine der letzten Mannschaften, Gold Coast Tabellenführer. Durch unsere Unterstützung gelingt aber ein (leicht zittriger) Heimsieg für Melbourne.






Tag 47 - 11.02.2012
Great Ocean Road.

Heute geht es auf die Great Ocean Road. Dazu verlassen wir wieder Melbourne (per Magic Ticket werden aus 107 AU$ 20 AU$) und fahren erstmal nach Geelong, wo gerade ein Triathlon veranstaltet wird. Wir spazieren eine Weile rum und schauen zu, wie sich andere verausgaben bevor es dann auf die Great Ocean Road geht.



Dort treffen wir zum MIttag in Apollo Bay noch auf ein Dorffest und sehen danach auf dem Weg zu einem Leuchtturm wildlebende Koalas aus nächster Nähe. Der Eintritt zum Leuchtturm ist unverschämt teuer, aber die Koalas waren den kleinen Umweg allemal wert. Einer ist nur 1m vom Kopf in einer Astgabel entfernt. Auf dem Rückweg "retten" wir noch einen kleinen verirrten Koala von der Straße, der erfolglos versucht, auf unser Auto zu klettern, welches er offenbar mit einem Eukalyptusbaum verwechselt hat. Nach einigen Manövern ist das Tier sicher in den Wald zurück bugsiert.



Wir besuchen dann die üblichen Touri Attraktionen (Gibbons Stairs, 12 Apostel, Loch Ard Gorge) und treffen dabei immer wieder dieselben Leute bis wir aus Zeitgründen irgendwann umkehren.



Wir fahren landeinwärts zurück zum Highway und dann auf einer etwas entspannteren Straße zurück nach Melbourne. Bei Regen und kurz vor Mitternacht kommen wir an. Noch ein paar Telefonate in die Heimat und ab ins Bett...



Hobart - Melbourne (08.02.2012)
Tag 44 - 08.02.2012
Hobart.

Frühes Aufstehen ist angesagt, denn wir wollten noch ein DFB Pokalspiel sehen. "Sehen" gestaltet sich als schwierig, da wir den ARD Steam nicht zum laufen kriegen, insofern bleibt nur der Live-Ticker.





Dadurch sind wir dann auch früh einsatzbereit und können unseren Stadtrundgang in Hobart vollenden. Außerdem bleibt auch noch Zeit für eine Fahrt auf den Mt. Wellington, Hobarts Hausberg. Wir haben Glück, die Wolkendecke "klebt" direkt an der Spitze des Funkmastes auf dem Berg, so dass wir noch eine (etwas neblige) Sicht auf Hobart haben. Die Temparaturen sind bei nahe Null Grad. Es wird der kälteste Platz unserer Reise bleiben (mit Abstand).



Wieder zurück geht es zum Flughafen, gleiches Spiel wie beim Hinflug: Alles Selbstdrucken inklusive Kofferanhänger.
On Time geht es nach Melbourne zurück. Dort übernehmen wir den Mietwagen, der uns bis nach Sydney bringen soll. Es gibt ein paar Probleme, da die Angestellten den Voucher nicht richtig einbuchen können und nach etwas hin und her kriegen wir die (eigentlich) gebuchte Klasse.

Auf dem Weg nach Melbourne wollen wir günstig einkaufen. Wir verlassen die Autobahn auf der Suche nach einem Shopping Center und geraden in die Rushhour. Etwas später als geplant und leicht genervt erreichen wir Melbournes Innenstadt und kaufen dann letztlich doch bei unserem altbekannten Woolie in den Docklands.

Ab geht es zum Apparment in der Innenstadt; unsere dort vor Tasmanien hingebrachten Taschen sind auch noch da und am Abend sind wir dann auch wieder zu Dritt: Unsere WWOOFerin kommt mit dem Zug aus Adelaide; gemeinsam machen wir uns Spaghetti in unserer Unterkunft.



Strahan - Hobart (07.02.2012)
Tag 43 - 07.02.2012
Lake St. Clair & Mt. Fields.

Mit dem heutigen Tag werden wir in Hobart ankommen und unseren Bogen um Tasmanien beenden.

http://maps.google.de/maps?saddr=Strahan,+Tasmanien,+Australien&daddr=Lake+St+Clair,+Tasmania,+Australia+to:Hobart,+Tasmanien,+Australien&hl=de&ll=-42.472097,146.332397&spn=1.397908,3.532104&sll=-42.370784,146.216519&sspn=1.40017,3.532104&geocode=FfvJfP0d_IepCCntNeQFxD1lqjHAAt7QTckDBA%3BFSxZff0dm4C2CCm3pYyOLLN6qjHQAN7QTckDBA%3B&oq=Mount+Field&mra=ls&t=m&z=8

Aber der Reihe nach. Erstmal das übliche Prozedere (Check-Out bis 09:00) um früh loszukommen und dann weiter zu unserer ersten Station in das 30km-über-Bergserpentinen entfernte Queenstown. Nachdem wir nicht mit der Bahn fahren können (siehe gestrige Probleme), wollen wir sie wenigstes einmal vor Ihrer Abreise fotografieren. Das gelingt uns gut und wir nehmen dann gleich noch die (wenigen) historischen Gebäude in Queenstown bei unserem Fotostop mit.





Nach der Abfahrt des Zuges gegen 10:00 sind auch wir dann weg - und arbeiten uns weiter durch das Gebirge ans Südende des Cradle Montain National Parks nach Lake St. Clair. Dort machen wir Mittags- und Wanderpause. Wir nehmen den kurzen 5km Circuit und treffen neben vielen Deutschen insbesondere auch auf diverse Schnabeligel (Echidna).



Am Nachmittag weiter zum Mt. Fields National Park. Wir wandern zu den Russel Falls und treffen wieder Deutsche, Deutsche, Deutsche. Am heutigen Tag wirkt es so, als ob mehr Deutsche in Tasmanien Urlaub mache als sonst irgendwo.



In der Dämmerung erreichen wir schließlich Hobart. NOch genug Zeit für einen Stadtspaziergang, bevor es zu Bett geht.




Cradle Mountains - Strahan (06.02.2012)
Tag 42 - 06.02.2012
Kleinere Probleme.

Der Tag geht schon nicht so gut los: Im Kofferraum hat es reingeregnet.
Resultat: Teilweise nasse Wäsche. Glücklicherweise kann man kostenlos Waschen & Trocknen, was die Abreise (bei kurzeitigem schönen Wetter) leicht verzögert.



Macht aber nichts, denn es regnet sich dann ein bei lauen 10-15 Grad.
Grandios: Das Frühstück in der Lodge mit frischem Lachs.

Tagesziel ist Strahan:

http://maps.google.de/maps?saddr=Cradle+Mountain,+Tasmania,+Australia&daddr=Strahan,+Tasmanien,+Australien&hl=de&ll=-41.842967,145.612793&spn=0.748885,1.766052&sll=-41.498275,146.536605&sspn=0.752906,1.766052&geocode=FXTvg_0djA-zCCkJoNenTcF6qjFgAN7QTckDBA%3BFfvJfP0d_IepCCntNeQFxD1lqjHAAt7QTckDBA&oq=Strahan&mra=ls&t=m&z=9

Da wir nicht viel Wegstrecke haben geht es also erst in den Nationalpark.
Oder auch nicht, denn Problem II: Der Nationalpark ist dicht (Wegen Überfüllung geschlossen)

Also steuern wir auf dem Weg gelegene Wasserfälle an. Problem III: Die Wasserfälle sind mit unserem Auto nicht näher als 15km (one-way) erreichbar. Also umkehren.

Aber wir haben ja noch Dünen. Natürlich Problem IV: Wir finden keinen passierbaren Weg zu den Dünen sind nicht erreichbar. ;-) Also weiter nach Strahan. Dort gibt es ja noch eine restaurierte Dampfbahn, die von Strahan nach Queenstown fährt. Den Nachmittagszug können wir schaffen. Aber (natürlich) Problem V: Der Zug fährt derzeit nur morgens. Deshalb wollen wir dann raus nach Hells Gate. Aber: Auch dort endet die befahrbare Piste ohne besonderes "Highlight" und ohne die Küste zu erreichen.



Letztendlich wollen wir dann im Botanischen Garten wandern zum Wasserfall. Genau am Ende des Weges (15min) beginnt es wieder, in Strömen zu giessen. Also zurück zum Hotel, heisse Dusche und den Abend mit 24h Internet Pass ausklingen lassen...




Launceston - Cradle Mountains (05.02.2012)
Tag 41 - 05.02.2012
Cradle Mountains.

Nach den Morgenvorbereitungen (Checkout & Tanken & Einkaufen) geht es wieder los.

http://maps.google.de/maps?saddr=Launceston,+Tasmanien,+Australien&daddr=Cradle+Mountain,+Tasmania,+Australia&hl=de&sll=51.151786,10.415039&sspn=10.095787,28.256836&geocode=FWG4h_0dMSvFCCld_YQu4aZwqjGQGd7QTckDBQ%3BFXTvg_0djA-zCCkJoNenTcF6qjFgAN7QTckDBA&oq=Cradle+M&mra=ls&t=m&z=9

Erster Stop: Ein Besuch in der King Salomons Cave bei Mole Creek auf dem Weg ins Gebirge. Neben diversen Höhlen-Spinnen & Crickets finden wir laut Tourguide eine der schönsten Höhlen Tasmaniens.





Am frühen Nachmittag weiter in die Cradle Mountains. Bei der Ankunft im Cradle Mountain National Park werden wir neben 10 Grad Temparatur (25 -> 15) auch die Sonne verloren haben. Strömender Regen bei der Ankunft. Wir beziehen einen schicken Bungalow in der Anlage und warten ab; es regnet sich allerdings ein. Dennoch begeben wir uns auf Wanderung: Erkundung der nahen Wasserfälle und des "Enchanted Walk"





Durchgeregnet heißt es dann Aufwärmen am Kamin der Lodge. Zum Abendessen gibt es einen "Cradle Burger" im Bistro. Bei Weiterhin Regen geht es Nachts zur Nachtfütterung der Tasmanischen Teufel im Devils@Cradle Sanctuary.



Montag, 20. Februar 2012
Coles Bay - Launceston (04.02.2012)
Tag 40 - 04.02.2012
Freycinet Bay & Launceston.

Diverse gute Nachrichten: Es ist endlich wieder Sommer bei Temparaturen von 25 Grad und besser, die Erkältung ist hinfort und wir haben mal ein inkludiertes Breakfast.

Wir marschieren über eine Bergkuppe zur Wineglass Bay. Sehr anstrengend, aber trotzdem lohnend; wirklich eine extrem schöne Bucht.







Nach der Rückkehr streuen wir noch weitere Photostops in Freycinet ein, bevor es zum Mittagessen nach Biceno geht, lt. Reiseführer ein toller Küstenort, wo wir aber nix Besonderes erkennen können.

http://maps.google.com/maps?saddr=Hobart,+Tasmanien,+Australien&daddr=Bicheno,+Tasmania,+Australia+to:-41.71369,147.83745+to:Launceston,+Tasmanien,+Australien&hl=de&sll=-41.814314,147.906189&sspn=0.706244,1.766052&geocode=FZGscf0dp_vHCCntzyzlhHVuqjEwFd7QTckDBQ%3BFUoLgf0dXu_WCCnleJgGyWlxqjHw-t3QTckDBA%3BFeZ_g_0dCtLPCClbSCB2JSFxqjEgjoe8TckDEw%3BFWG4h_0dMSvFCCld_YQu4aZwqjGQGd7QTckDBQ&oq=Laun&mra=ls&via=2&t=m&z=7

Also Weiterfahrt nach Launcaston, über den Highway 1 an "Perth" vorbei - aha, das sah neulich noch ganz anders aus. Am Ziel ein ultra-langer Checkin, da nur ein Rezeptionist/Telefonist/Concierge zur Stelle ist. Nach einer halben Stunde sind wir auf dem Zimmer und können gerade noch rechtzeitig den Parkschein zum Auto bringen, bevor wir aufgeschrieben werden. Die beiden Polizisten sind sehr dankbar, denn sie hatten keinen Plan, was sie überhaupt erfassen sollen (eigene Aussage)

Wir machen dann noch einen empfohlenen Spaziergang durch Launcaston; wir gehen diverse Punkte ab. Spannend ist der Cataract Gorge halb in der Stadt; leider ist das Wasser gerade kontaminiert und es ist zu spät, den Sessellift zu nutzen.






Hobart - Coles Bay (03.02.2012)
Tag 39 - 03.02.2012
Port Arthur.

Es steht der Flug nach Hobart an. Wir sind vom Gepäck limitiert, daher haben wir am Vortag ein wenig Gepäck in dem Apartment-Hotel gelangert, in welches wir nach der Tasmanien-Reise zurückkehren.

Das Taxi zum Airport kostet erstma knapp 50,- AU$! Ganz schön viel. Wir fliegen mit Jetstar (Qantas Billiglinie) und müssen daher selbst einchecken; nicht nur uns, auch die Koffer inklusive anbringen der Kofferaufkleber für den Flug.

In Hobart müssen wir dann erstmals für einen Mietwagen Schlange stehen; nach einiger Zeit können wir dann aber gegen Mittag Ortszeit aufbrechen. Wir wollten heute eigentlich Port Arthur ansehen. Auf dem Weg dahin treffen wir bei unserem ersten Halt in der Pirate Bay natürlich... Deutsche Camper. ;)

http://maps.google.com/maps?saddr=Hobart,+Tasmanien,+Australien&daddr=Port+Arthur,+Tasmanien,+Australien+to:Coles+Bay,+Tasmania,+Australia&hl=de&sll=37.0625,-95.677068&sspn=24.097971,56.513672&geocode=FZGscf0dp_vHCCntzyzlhHVuqjEwFd7QTckDBQ%3BFWLAbf0dxgXQCCmNAN9sUKVtqjEAC97QTckDBA%3BFUlGff0dHLPWCCldZ8NxZ3txqjFw-93QTckDBA&oq=Coles+Bay,+&mra=ls&t=m&z=8





Unbedingt sollten wir ja auf Empfehlung der Tasmanier im Kings Canyon das Blowhole am Eaglehawk Neck besuchen. Tun wir auch, beeindruckt uns aber nicht vollends. Dafür gibt es dort Lachsbrötchen zum Mittagessen.

Angekommen in Port Arthur erstmal die Ernüchterung: Die Anlage ist größer als gedacht, kostet auch stolze 30 AU$ Eintritt. Wir haben nur eine knappe Stunde, also zahlen wir die Kohle und sehen uns um. Man braucht aber eher 4-6h, um wirklich alles sehen zu können.







Aber unser Tagesziel Freycinet National Park ist immer noch 300km entfernt; Die Fahrt nach Freycinet zieht sich; Der Highway bewegt sich nur auf Landstraßenniveau über die 300km. Zwischendurch kaufen wir noch ein und machen einen Zwischenstop für Fotos in Swansea und treffen endlich auch mal Aussies! (die aber auch Urlauber sind). Gemeinsam schauen wir badenen Kindern zu im kaum 15 Grad "warmen" Wasser.

Bei der Anfahrt auf die Freycinet Halbinsel in der Dämmerung: Endlich haben wir mal Tiere auf der Straße! Obwohl sowas ja praktisch überall in Australien passiert, ist es für uns nun das erste Mal. 3x werden wir fast von Wallabys überrant.

Wir checken dann an der Bar um 20:30 ein - die Rezeption ist bereits seit 18:00 geschlossen und beziehen unseren Luxusbungalow.

Abends kriegen wir noch Besuch von einem waschbärartigen Tier, welches wir erst nicht einorden können, sich dann aber als massiv neugieriges Opussum entpuppt, welches auf der Suche nach Essbarem durchaus auch nach Schuhen schnappt und diverse Einbruchsversuche in die Fenster startet.



Adelaide - Melbourne (01.02.2012 - 02.02.2012)
Tag 37 - 01.02.2012
The Overland.

Morgens rufen wir uns ein Taxi; die Koffer passen nicht recht rein, da wird kurzerhand der Kofferraum mit einem Seil erweitert. Okay. Wir wollen nun mal Zug fahren: Im "The Overland" soll es von Adelaide nach Melbourne gehen.





Das gestaltet sich als schwieriger als gedacht: Koffer müssen a la FLugzeug eingcheckt werden und dürfen nur 20kg wiegen. Also beginnen kleinere Umräummaßnahmen. Wir reisen "Red Seat Premium", also erste Klasse. Der Unterschied besteht neben breiteren Sitzen in einem Steward an Bord und Einweisung a la Flugzeug, sowie Orangensaft & Chocolate Tasting.

Wir stellen fest: Der Fahrplan dient eher der groben Orientierung; der Zug ist meist seiner zeit fünf bis zehn Minuten voraus. Gute Nachricht für mich: Die Erkältung klingt ab. Überpünktlich erreichen wir Melburne; unser Hotel ist 250m vom Bahnhof entfernt. Abends gehen wir noch auf kurze Tour durch das annliegende Viertel "The Docklands".


Tag 38 - 02.02.2012
Melbourne.

Eine Citytour ist angesagt: Von den Docklands gehen wir über die South Promenade zum Eureka Tower. Den müssen wir natürlich besteigen; immerhin ist es der zweithächte Turm in Australien (und der südlichen Hemisphäre)



Weiter geht es per Fußweg zum Albert Park, um den F1.Track zu besichtigen. Dann via Shrine of Remembrance und Botanic Gardens zum Government House, welches tatsächlich immer noch ein Government House ist und von daher nicht betreten werden kann.





Also "brechen" wir in die Rod Laver Arena ein, wo noch die Aufrämarbeiten nach den Australian Open laufen; der Rasen ist aber schon abgebaut, so dass es "nur" eine sehr große Mehrzweckhalle ist.

Weiter zum MCG (Melbourne Cricket Ground), mit knapp 100.000 Zuschauerplätzen eines der größten Stadien der Welt. Von dort wollen wir nicht mehr laufen und fahren mit dem Shuttle Bus zum Parlament; durch Chinatown laufen wir wieder zur Public Library. Von dort über die Passage, die Swanson Street, die Bourke Mall, die Flinders Street und die Market-Street zum Frisör, den ich besuche. Der ist witzigerweise Neuseeländer und war drei Jahre in Berlin. Über die die Southern Cross Stattion geht es zum Hotel zurück.






Adelaide (29.01.2012 - 31.01.2012)
Tag 34 - 29.01.2012
Adelaide.

Mal wieder fahren wir Flughafenshuttle. Morgens vom Resort zum Ayers Rock Airport. Hier passiert aber mal was neues: Wir stehen vor einem verschlossenen Airport. Der Flughafen wird immer erst um 09:00 oder so geöffnet. Also stehen 60 Leute aus dem Bus vor der Tür und schauen dem Putzpersonal zu, bis 15 Minuten später das Schalterpersonal kommt.

Erstmals seit längerer Zeit wieder die Rückkehr in soetwas wie Zivilisation: Adelaide ist ja Australiens fünftgrößte Stadt und man hat auch mal wieder etwas mehr Verkehr. Der Taxifahrer ist für australische Verhältnisse schweigsam; aber das scheint generell in den großen Siedlungsräumen so zu sein, dass nicht mehr so viel relaxed erzählt wird.

Nach der IInanspruchnahme des Zimmer wieder mal der obligatorische Stadtrundgang: Frome St., Botanic Gardens, Zoo, River Torrens, Convention Center, Parliament,Railway Station, Vistoria Square, Randall Mall. Im Prinzip kann man den Stadtkern in wenigen Stunden erlaufen. Ganz so groß ist Adelaide also auch wieder nicht.











Der Abend etwickelt sich zu einem Fernsehmarathon: Wir sehen das Finale der Australian Open LIVE: Nadal vs. Djokovic. Von 20:00 bis 02:00 wird gespiet, ab 21:00 waren wir dabei...


Tag 35 - 30.01.2012
Hills & Beaches.

Bei mir war es eine eher verschnupfte Nacht; scheinbar habe ich von der 18-Grad-und-ich-lasse-mich-nicht-ausschalte Klmaanlage am Uluru einen aufgesackt. Hmpf.

Egal, auf zur Tourist Information; wir wollen ja was erleben. Also fahren wir rein interessehalber (und trotz Abratens der Tourist Information Tante) mit dem Bus nach Hahndort, einer "deutschen" Siedlung in den Adelaide Hills. Tatsächlich ist die Fahrt schon schön, die Adelaide Hills sind sehr nett und Hahndorf ist nicht so schlimm touristisch wie befürchtet.







Am frühen Nachmittag geht es dann mit der Tram in die andere Richtung: Nach Glenelg, das "Seebad" von Adelaide am Southern Ocean.







Nach unserer Rückkehr geht es nochmal zu Fuß durch North Adelaide und retour mit der sogenannten Green Line (Free Bus) zum Hotel inkl. Insiderstories vom Busfahrer, da wir die letzten Gäste auf der letzter Fahrt waren. Die Nacht wird unruhig, meine Erkältung entwickelt sich...


Tag 36 - 31.01.2012
Kangaroo Island.

Mal wieder: Früh aufstehen (trotz der Erkältung); mit dem Bus geht es erstmal die Küste entlang nach Cape Jarvais; trotz Katamaran folgt eine unruhige Fährüberfahrt nach Kangaroo Island. Dort erleidet unser Reisebus dann nach knapp 100m Fahrt erinen Breakdown ("Die rote Lampe leuchtet und das ist nich gut"); ein Ersatzbus muß her. Der ist zwar nach 10 Minuten da, macht aber den Rest des Tages unentspannt, weil es jedesmal heißt: "Oh, wir müssen und aber beeilen, denn wir sind ja 10 Minuten hinter dem Plan..."

Aber zum Programm: Erstmal besuchen wir die Seehunde beim "Seal-Walk", der besteht darin, einmal zum Strand zu gehen und Seehunde zu gucken). Weiter geht es zum Mittagessen (Ja, als zweite Station) und dann zu einer "Birds of Prey" Vogelschau, die sich überraschenderweise wirklich gelohnt hat.





Danach dann zum Flinders Chase National Park um 1. die Remakable Rocks zu sehen und 2. das Lighthouse mit dem Admirals Arch.





Zum Abschluss fnden wir noch in einem Sanctuary fotogene Koalas und Kängaruhs. Soll heißen: Ein Koala, der sich am Boden entlang bewegt (ungewöhnllich) und dabei von 40 Hobbyfotografen verfolgt wird, sowie ein mampfendes Kängaruh, welchem man sich auf Armlänge nähern kann. Gar nicht schlecht.





Dann geht es über den Flughafen zur Fähre. Wie sich an der Fähre herausstellt: Wir hätten zurück fliegen können. Haben wir aber weder gebucht, noch hat es uns jemand gesagt. Also: Rückkehr mit dem Bus drei Stunden später. Die Erkältung macht mir nochmal richtig zu schaffen auf der Rückfahrt und in der Nacht.



Ayers Rock (25.01.2012 - 28.01.2012)
Tag 30 - 25.01.2012
Yulara.

Nach dem Checkout in Alice Springs nutzen wir noch den Vormittag für weiteres Sightseeing: Den Besuch des Desert Park.









Bei der Mietwagenabgabe eine Überraschung: Der Wagen hat 10.000km laut AVIS zurückgelegt. Oha, da waren wir fleissig. Nach kurzer Diskussion wird der Fehler in den Unterlagen korrigert.

Von Alice Springs nach Ayers Rock dann: Der kürzeste Flug (0:45) mit komplettem Full-Service. Es gibt Getränk und Sandwich, wobei kaum Zeit für das Essen selbst bleibt. Bei der Ankunft nochmal was Neues: Die ersten Koffer auf dem Band sind unsere!



Also ab zum Hotel und diverse Tourbuchungen im Tour Center gemacht, um die kommenden Tage vollzuquetschen.


Tag 31 - 26.01.2012
Uluru & Kata Tjuta

Wegen Tourprogramm: Um 04:15 Aufstehen für Abholung noch vor Sonnenaufgang; schließlich wollen wir ja den Uluru bei Sunset sehen.



Generell: Es ist grüner als gedacht (auf Nachfrage klärt sich: Vor einigen Wochen gab es Regen und generell gab es zwei recht feuchte Jahre, so dass die Wüste grün wie seit 20 Jahren nicht ist)

Willkommener Nebeneffekt: Die Fliegen sind weniger schlimm als gedacht/ befürchtet/ vorgewarnt.

Nun also der Uluru von der Sunrise Area. Nett, aber sehr touristisch. Danach am Vormittag: Ein Cultural Walk halb um die Basis des Felsens mit unserem Tourguide Dennis vom Veranstalter AAT.



Neben Aboriginee Stories sehen wir Zebrafinken und Wellensittiche in freier Wildbahn. Zum Abschluß des Vormittagsprogramms der unvermeidliche Besc des Aboriginee Cultural Center.

Über Mittag dann Neuorientierung und einige Tourumbuchungen; wir haben doch noch die Chance, den Mt. Connor und einen Flug zum Kings Canyon einzustreuen. Im Hotel ist mittlerweile eine Heuschreckenplage ausgebrochen; durch das "feuchte" Wetter, gibt es sehr viele Grashüpfer im Hotel und eine Riesen-Mantis sehen wir auch auf der Anlage.

Nachmittags dann der Kata Tjuta Walk mit unserem neuen Tourguide Ted. Bei den Felsen der Olgas haben wir dann auch unsere ersten wilden Kamelsichtungen. Nahtlos weiter geht es zum Uluru; diesmal zur @ Sunset Area.









In der Nacht dann zum BBQ unter Sternenhimmel mit einer übermütigen Springgrass Hopping Mouse, die sich zwischen den Beinen auf Futtersuche begiebt. Zum Abschluß: Eine Sternenhimmel"führung" mit Ted im Outback bei tollen Sichtbedingungen inkl. Milchstraße und Stern des Südens.


Tag 32 - 27.01.2012
Kings Canyon.

Mal wieder früh austehen (II). Abholung vom Hotel durch Andrew, unseren Piloten für den heutigen Tagesausflug zum Kings Canyon - er steht kurz vor seinem Wechsel zu QantasLink, wie wir erfahren werden.

Da wir keinen Bock auf Bus haben, fliegen wir also in einer kleinen Propellermaschine nur mit zwei anderen Leuten über Uluru, Kata Tjuta, Lake Augustus zum Kings Canyon.





Erste Anlaufstelle dort: Die Kings Creek Station. Dort treffen wir auf den Kakadu Charlie und diverse verrückte Hunde, von denen einer gerne mit einem zerkauten Football spielt.



Dann weiter zum Kings Canyon selbst. Auf dem Rückweg: Camel Burger auf der Kings Creek Station; eine Empfehlung, der wir gerne folgen.





Es bleibt ein schneller Flug zurück und am Abend die uns nach Programm zustehende Wiederholung der Uluru Sunset Tour, heute mit Tourguide Geof. Wie auch am Tag zuvor finden wir das Farbenspiel des Sonnenuntergangs selbst beeindruckender als das Farbenspiel des Uluru.


Tag 33 - 28.01.2012
Mount Connor

Zur Abwechslung ist mal Ausschlafen angesagt; ein seltenes Vergnügen, also geht es vormittags zum Pool

Nachmittags haben wir mit "SE IT Outback Tours" einen Ausflug im 4WD Bus zum 120km entfernten Mt. Connor gebucht. Unser Tourguide/Fahrerin: Paige (aus Seattle/ aufgewachen bzw. Sydney/ umgezogen)

Wir sind unterwegs mit einer chinesischen Reisegruppe; aber ein neuseeländisches Pärchen (1. Jahrestag) ist zum Unterhalten neben Paige auch noch da. Aber erstmal geht es zur Curtain Spring Cattle Station, auf deren Gelände der Berg steht. Dann Zum Mt Connor, beziehungsweise einmal drumerum.











Zum Abschluß ein Abendessen mit viel Getiers und häßlichem Bread&Butter Pudding auf der Cattle Station.



Alice Springs (24.01.2012)
Tag 29 - 24.01.2012
Red Center.

In Darwin ist mal wieder frühes Aufstehen angesagt; heute geht es per Flugzeug nach Alice Springs. Dort nehmen wir (als Einzige) den Airport Bus und geniessen so ein exklusives Fahrvergnügen.





Eine weitere Premiere: Bereits um 10:00 Ortszeit können wir in unser Zimmer einchecken; nicht schlecht und in diesem Fall praktisch. Nächste Überraschung: Der Mietwagen. Anstelle des gebuchenten Kleinwagens erhalten wir einen Pajero Geländewagen, wie wir ihn auch in Westaustralien hatten als kostenloses Upgrade; außerdem dürfen wir ihn am Folgetag am Airport abgeben und die Zeituhr wird auch so manipuliert, dass wir zwei Stunden mehr Zeit haben. Sehr praktisch und freundlich.

Den neuen Wagen nutzen wir für die Erkundung der Innenstadt: Der Royal Flying Doctor Service ist erstes Anlaufziel, auch der ANZAC Hill, die Mall sowie die Fortsetzung unserer Fastfood-Tryouts bei KFC.

Danach geht es ein auf den Stuart Highway, den wir ja schon aus Darwin kennen, hinzu kommt eine Fahrt in die East McDonnel Ranges (Corroborree Rock & Diverse "Gaps"), sowie die Die Telegraph Station, Flynns Grab sowie eine weitere Tour in West McDonnelRanges (Simpson Gap); wir wollen das Fahrzeug ja ausnutzen.









Zum Abendessen gibt es berühmte "Drovers Blowout" im Old Stakehouse (Die Zeitschrift "die aktuelle" war auch schon da); ein vier Gänge Menü mit Krododil, Emu, Kamel, Kängaruh und Rund. Während des Menüs ein weiterer Rekord: sechs Bedienungen am Tisch bedienen uns den Abend über; an der Koordination kann noch gearbeitet werden.

Bei Rückkehr ins Hotel bewundern wir noch einen auf die Anlage verirrten Pfau...